Filter-Bubble-Effect

In welcher Filterblase bist du? Erfahre näher:

Was bedeutet der Filter-Bubble-Effect und wie entsteht er
Warum jeder sich im 21. Jahrhundert damit beschäftigen sollte
Was nan dagegen tun kann, um die Autonomie zu behalten
Alle Fachbegriffe

Wir Menschen haben einen großen Teil des täglichen Lebens ins Internet verlagert. Den Tag beginnen wir vielleicht damit, die Nachrichten auf X (vormals Twitter) zu lesen, mit unseren Freunden auf WhatsApp zu chatten und danach auf LinkedIn nach relevanten Informationen für unsere Arbeit zu suchen. Je mehr das Internet zu einem Teil unseres Lebens wird, desto bequemer wird es – wir erhalten in erster Linie die Informationen, die für uns als relevant definiert werden.

Ist das gut? Was bedeutet dies für uns? Wollen wir das?

Filterblasen können sehr problematisch werden, der Filter-Bubble-Effect ruft ein paradoxes Phänomen hervor – trotz der täglich wachsenden Informationsflut bewegen wir uns in einer immer engeren virtuellen Umgebung. Es gibt aber praktische Ansatzpunkte, um die dadurch entstehenden Nachteile zu vermeiden. Der erste Schritt dazu? Besser verstehem, wie Filterblasen entstehen, und die persönliche Relevanz erkennen. Denn möglicherweise bewegt du dich in einer Blase, ohne es zu bemerken.

Filtermechanismen im Internet schwächen unser kritisches Denken

Technopedia.com gibt die folgende Definition für eine Filter Bubble (aus dem Englischen übersetzt):
“Filter Bubble ist die intellektuelle Isolation, die entstehen kann, wenn Websites Algorithmen verwenden, um selektiv anzunehmen, welche Informationen ein Nutzer sehen möchte, und dem Nutzer dann Informationen entsprechend dieser Annahme zukommen lassen.”

Einfach gesagt:

  • Deine Filterblase ist deine persönliche Informationswelt, in der du online lebst.
  • Was du darin vorfindest, hängt davon ab, wer du bist , was du tust und was du magst.
  • Dies definiert, was sich in deiner Filter Bubble befindet – du entscheidest aber nicht darüber und bemerkst diesen Vorgang vielleicht auch nicht.

 

Die Verbesserung der verschiedenen Plattformen, Webseiten und deren Algorithmen führte dazu, viel über die User-Welt zu erfahren. Der digitale Fußabdruck lässt die „Innenwelt“ der interagierenden Menschen besser und besser kennenlernen. Der offensichtliche Vorteil für sie: das zu bekommen, was „man will“. Das können Angebote für digitales Shopping genauso sein wie vorbereitete Schlagzeilen des Tages oder Musikvideos entsprechend dem persönlichen Geschmack.
Der Nachteil dabei: unser kritisches Denken wird so nicht gestärkt, sondern im Gegenteil möglicherweise deutlich reduziert.

Diese Einschränkung einer wichtigen Kompetenz kann zu individuellen Nachteilen führen. Denn unsere persönliche Filterblase produziert vielleicht etwas, von dem andere mehr haben als wir selbst.

Was ist der Hintergrund des Begriffs der Filterblase?

Filterblasen sind kein Phänomen des Internets, es gibt sie schon lange. Menschen in Organisationen, in Freundeskreisen oder bestimmten Interessensgruppen schufen und schaffen sich eigene Bubbles. Darin gibt es vorherrschende Meinungen oder Stimmungen, Informationen von außen gelangen in der Regel nur selektiv und gefiltert hinein und verstärken daher die Gruppe.

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Der Filter-Bubble-Effect in der Praxis

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Wie kann ich den Filterblasen -Effekt praktisch vermindern ?

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