Was Assoziationen sind und was sie für uns bedeuten
Der Begriff der Assoziation beschreibt in der Psychologie die Verbindung von Vorstellungen, Konzepten, Ideen oder Gefühlen. Dieser Vorgang wird nicht bewusst gesteuert, sondern geschieht automatisch. Wir hören etwa das Wort „Winter“, wodurch automatisch Bilder von Schnee, ein Gefühl von Kälte oder von einem Erlebnis beim Wintersport ins Bewusstsein kommen. Ebenso kann der Anblick einer bestimmten Farbe Stimmungen, Emotionen oder die Erinnerung an einen Gegenstand auslösen, der dieselbe Farbe hatte.
Grundsätzlich werden bei Assoziationen zwei oder mehr Einzelelemente miteinander gekoppelt. Dieser Vorgang bewirkt, dass neuronale Muster im Gehirn entstehen. Durch diese Verbindungen, die durch regelmäßige Wiederholungen gestärkt werden, werden bei der Aktivierung eines der Elemente auch die damit gekoppelten aktiv. Das bedeutet, dass zwischen den assoziierten Dingen eine Beziehung besteht oder sie einander ähnlich sind. Assoziationen können auf verschiedenen Ebenen stattfinden, zum Beispiel auf der Ebene von Bildern, Geräuschen, Gefühlen, Worten oder Konzepten.
Diese Assoziation von Mustern ist eine wesentliche Grundlage des Lernens sowie der Konditionierung.
Assoziationen werden auch in anderen Fachgebieten als Begriff verwendet, etwa in der Informatik, der Medizin, der Chemie oder der Genetik. In unserem Kontext gehen wir auf diese Felder nicht näher ein.